Definition
Schrumpfung bezeichnet den dauerhaften Rückgang wirtschaftlicher Aktivität, Produktion oder Wertschöpfung in einer Volkswirtschaft. Sie äußert sich häufig in sinkendem Bruttoinlandsprodukt (BIP), abnehmender industrieller Leistung oder reduziertem Konsum.
Abgrenzung
Schrumpfung ist von kurzfristigen Konjunkturschwankungen oder einzelnen Rezessionen zu unterscheiden. Während Rezessionen meist temporär sind, beschreibt Schrumpfung einen strukturellen Zustand, der über mehrere Jahre oder Jahrzehnte anhalten kann.
Ursachen
Ursachen für Schrumpfung können demografische Entwicklungen, Deindustrialisierung, Energieverknappung, regulatorische Eingriffe oder bewusste politische Steuerung sein. In diesem Zusammenhang wird Schrumpfung teils als unbeabsichtigte Folge, teils als intendierter Anpassungsprozess diskutiert.
Bedeutung
Schrumpfung verändert die Logik wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen. Der Fokus verlagert sich von Wachstum und Expansion hin zu Priorisierung, Verwaltung von Knappheit und Umverteilung bestehender Ressourcen.


